Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

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Frosch macht (keine) Faxen

Donnerstag, 19. Mai 2016

Es fing an mit einem Brummton auf meiner Telefonleitung und einem alten Telefon ohne CLIP. Und vorerst endete es ohne ein Freizeichen, dafür mit am Papier klebender Inkfolie und weiterhin mit Brummton. Aber der Reihe nach:

Mein Telefon funktioniert eigentlich noch, ist aber schon richtig alt. Nein, kein Bakelit, und Tonwahl kann's auch, aber eben … alt. Das Telekom Modula war so um 1990 in Mode gewesen, und zu der Zeit brauchte ich halt ein Telefon für meinen damals nagelneuen Anschluß – mein erster eigener überhaupt.

Schon seit längerer Zeit habe ich außerdem einen unangenehmen Brummton in der Leitung, der mich beim (seltenen) Telefonieren doch ziemlich stört. Und es wäre schon schön, wenn ich im Display die Nummer des Anrufers ablesen könnte – aber CLIP kennt das Gerät nicht, das gab's erst mit der Einführung von ISDN ein paar Jahre später (deshalb sagte man auch: ISDN = Ich Sehe Deine Nummer). Also hielt ich auf eBay die Augen nach einem etwas moderneren Gerät offen. (mehr …)


Im Netz aufgefischt #38

Montag, 12. Dezember 2011

Datenschutz

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FritzBox und Linux

Sonntag, 7. Oktober 2007

Eine Freundin hatte sich ein super-billiges Internet-Paket von 1 & 1 gekauft. Internet-Anschluß mit DSL 16 mBit, ISDN-Festnetzanschluß, Handy-Tarif. Für den Internetanschluß bekam sie einen Splitter und eine FritzBox. Letztere sollte mit einem mitgelieferten Windows-Programm oder direkt mit dem IE7 konfiguriert werden.

Ähm ... ja. Sollte. Nur ... daß der PC dieser Dame schon vor längerer Zeit auf Debian Linux umgestellt wurde. 🙂 Nun ist das kein Problem, wenn man die IP-Adresse dieser Box (die auch als Router fungiert) kennt. Da das Teil offenbar ein Webinterface hat, muß ich dem PC bzw. Browser nur sagen können, mit wem er reden soll. Das Handbuch schweigt sich über diese wichtige Information aus. Die üblichen IPs 192.168.0.1 und 10.0.0.1 funktionierten auch nicht.

By the way: Telefonieren ging so lange auch nicht, denn die Box muß erst vom PC aus mit einem Code aktiviert werden, und die Telefonie wird auch über den Browser konfiguriert.

„Ob vielleicht was auf der mitgelieferten CD steht?” meinte die Freundin. Hm. Zunächst ging ich davon aus, daß da außer EXE-Dateien höchstens noch das Handbuch als PDF drauf ist. Aber dann kam mir die Idee: Vielleicht steht die IP dort in einer Konfigurationsdatei. Und: Volltreffer. Ich fuhr auf dem PC eth0 runter, brachte es in /etc/network/interfaces in den gleichen Adreßraum, den der Router verwendete (192.168.178.1) und fuhr eth0 wieder hoch, und schon war die Box erreichbar. Ist das echt so ein Problem, sowas für die Benutzer von Nicht-Windows-Systemen mal ins Handbuch zu schreiben?